Marie Luise Kaschnitz (1901 - 1974)
Lesung und Gespräch
Von der tief und kenntnisreich in der abendländischen Kultur verwurzelten Dichterin erwartet man Erbauliches: autobiografische Lebensbe-trachtungen, Essays über Rom und das Schöne, vor allem Lyrik. Solche Erwartungen durchbricht Marie Luise Kaschnitz allerdings, indem sie immer wieder schonungslos auf die Verstrickungen und Gefährdungen ihrer Zeit antwortet und skeptisch-hellsichtige Diagnosen der gegen-wärtigen Kultur formuliert. Die bildende Kunst ist ihr dabei ein besonders bedeutendes Reflexions- und Ausdrucksmedium. Unter diesem neuen Gesichtspunkt wird sich das Werk der Autorin fernab der traditionellen Zugangsweise neu erschließen.
Prof. Dr. Klaus Mönig (Literaturwissenschaft, Freiburg)
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Veranstaltung Nr. 132



