Komponisten des 20. Jahrhunderts haben sich wiederholt dem Thema »Krieg« gestellt. In welcher musikalischen Gattung lassen sich die im Kontext gewaltsamer Auseinandersetzungen auftretenden ethischen Fragen der Entscheidungs- und Handlungsträger am überzeugendsten vermitteln? Welche Mittel eignen sich besonders, um Leid und Gräueln von Tod und Zerstörung musikalisch nachspüren? Und welche musikalischen Kräfte werden bevorzugt eingebunden, um die Hoffnung auszudrücken, dass Verlust und Trauer auf die Möglichkeit von Versöhnung und Friede hin transzendiert werden können? 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs sollen diese Reflexionen durch Hörbeispiele neu erschlossen werden.
Dr. Dr. h. c. Siglind Bruhn (Musikwissenschaft, Ann Arbor, Michigan/USA)
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