Aufgewachsen in einer musikalischen Familie wandte sich Darius Milhaud zuerst dem Geigenstudium zu. Um 1911 entschied er, Komponist zu werden. Die Bekanntschaft mit dem Dichter und Diplomaten Paul Claudel ermöglichte ihm, zwischen 1916 und 1918 in Südamerika brasilianische Folklore kennenzulernen. Für seine Kompositionen kamen zahlreiche dichterische Anregungen aus der Feder des Freundes. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte und arbeitete Milhaud in Paris. 1940 war er wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen das Land zu verlassen und emigrierte in die USA. Dort lehrte er Komposition, nach 1947 auch in jährlichem Wechsel wieder in Paris. Mit großem Einfallsreichtum verarbeitet Milhaud Einflüsse seiner provençalischen Heimat, lateinamerikanische Folklore, Jazz und Melodien aus der hebräischen Überlieferung.
Sie sind herzlich eingeladen, Leben und Werk des Komponisten kennenzulernen und ausgewählte Stücke seiner Musik live zu hören.
vorgestellt von Lambert Bumiller und Györgyi Dombrady (St. Märgen)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



