Ein Gegenstand ist rostig. Ein Metallstück hat sich durch Fremdeinflüsse verändert: Wasser, Luft, Temperatur und Zeit. Etwas ist transformiert worden, vielleicht auch nicht mehr verwendbar, hässlich geworden.
Anders ist es bei der Kunst von Ingrid Sperrle. Bewusst führt sie die Metamorphose herbei. Eisenplatten in Verbindung mit Wasser, Stoff, Folie und Leinwand werden im Prozess des Werdens, der Dynamik zu einem kreativen ästhetischen Ausdrucksmittel. Die negative Assoziation von Rost verwandelt sich in etwas Archaisches, Elementares bis hin zu einer mehrschichtigen Tiefe des Geheimnisvollen.
Einführung:
Bettina Schuler-Kargoll (Schuler-Rohstoff GmbH, Deißlingen)
Dr. Wolfgang Jantz (Physik, Freiburg)
Veranstaltung Nr. 208




