Woody Allen »Match Point« (2005)
Filmpräsentation und Seminar in Zusammenarbeit mit der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik Freiburg
Schon Federico Fellinis Klassiker »La Strada« (1954) ist eine filmische Parabel über Gefühlskälte und Vertrauensmissbrauch. Auch bei Rainer Werner Fassbinders »Die Sehnsucht der Veronika Voss« (1982)wird ein illusionsloses Bild der Bundesrepublik Deutschland der 50er Jahre gezeigt. Eröffnet wird die Filmreihe mit Woody Allens Film »Match Point« (2005).
Anhand der drei Filme des Seminars soll analysiert und diskutiert werden, wie Regisseure das menschliche Versagen von Vertrauensmissbrauch, Gier und Selbstzerstörung in ihrer jeweiligen Zeitepoche thematisieren und darstellen.
Woody Allen »Match Point« (2005)Chris Wilton stammt aus einfachen Kreisen, als er eine Beziehung mit der Industriellentochter Chloe Hewett eingeht – ohne sie wirklich zu lieben. Sein sozialer Aufstieg ist so gesichert. Sein Begehren weckt die Schauspielerin Nola Rice, die ehemalige Freundin des Bruders von Chloe. Chris beginnt eine heftige Affäre mit Nola, die für sie tödlich endet: Chris, der das Vertrauen der beiden Frauen und seines Schwiegervaters missbraucht, wird zum Mörder für ein etabliertes Leben in der Upperclass.
Prof. Dr. Heiner Behring (Medienethik und Medienästhetik, Offenburg)
Veranstaltungsnummer 104A




