Das Exil, von 1933 bis 1937 in England, danach in den USA, zwang Kortner zu schriftstellerischer Betätigung. Er schrieb Theaterstücke und Drehbücher. In den Nachkriegsjahren ab 1949 konfrontierte er als Regisseur das deutsche Theaterpublikum beharrlich mit dem ihm eigenen Realismus, der bittere Wahrheiten herausarbeitete.
Sie sind herzlich eingeladen, von Fritz Kortner zu hören: von seinem Leben für das Theater, von seiner Freude an der Auseinandersetzung und seiner Angriffslust, denen er spielend, inszenierend und schreibend Ausdruck verlieh.
vorgestellt von Prof. Dr. Klaus Völker (Berlin)



