Ungewohnte Lesarten von Weihnachten. Perspektivwechsel der Kunst
Weihnachtsvorlesung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Evangelische und Katholische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Die Geburt Christi ist auf den ersten Blick ein »theologiearmes« Thema. Der Neugeborene handelt ja nicht, sondern ist Empfänger von Handlungen. Er erfährt Zuwendung, Aufmerksamkeit und Betrachtung. Akteure sind die anderen, die gerufen oder ungerufen hinzukommen, die sich mitunter des Ereignisses bemächtigen oder sich von ihm durch Schauen ergreifen lassen.
In diesen Aneignungen des religiösen Themas kommen wechselnde Perspektiven in den Blick – Perspektiven der Politik, der Kirche, der Gesellschaft und der Sinndeutung von neuem Leben schlechthin.
Die Bildgeschichte der Kunst führt in bekannte wie auch fremde und überraschende Kontexte, in die die Geburt Christi hineingestellt wurde. Sie handelt von dem, was an Weihnachten interessierte – und auch heute interessiert.
Sie sind eingeladen, sich auf den »anderen« Blick der Kunst auf das Weihnachtsgeschehen einzulassen.
Referent:
Prof. Dr. Rainer Warland ( Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, Freiburg)



