Hermann Levi, Sohn des hessischen Landesrabbiners, zeigte schon als Kind eine außergewöhnliche musikalische Begabung und galt in seiner Heimatstadt Gießen als pianistisches Wunderkind. Nach Lehr- und Wanderjahren im In- und Ausland erhielt er 1864 eine Stelle als Kapellmeister am Großherzoglichen Hoftheater in Karlsruhe. In diese Zeit fällt seine Freundschaft mit Clara Schumann und Johannes Brahms, vor allem aber auch seine Begegnung mit Richard Wagner und dessen Musik. Diese Begegnung führte dazu, dass der Rabbinersohn Hermann Levi – inzwischen Hofkapellmeister in München und Erneuerer der Aufführungspraxis der Mozart-Opern – am 26. Juli 1882 auf Wagners Wunsch die Uraufführung seines »Parsifal« in Bayreuth dirigierte.
Sie sind herzlich eingeladen, mehr über Leben, Werk und die vielfältigen Begegnungen dieses Musikers zu erfahren.
vorgestellt von Ragni Maria Gschwend (Freiburg)Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



